Mehr Sicherheit bei Organtransplantationen

In ganz Europa sollen in Zukunft einheitliche und gesetzlich festgelegte Standards für die Qualität und Sicherheit der Organtransplantation gelten. Deshalb ist auch das deutsche Transplantationsgesetz geändert worden: Krankenhäuser, die Organe entnehmen, sind verpflichtet, Transplantationsbeauftragte zu bestellen. Lebendspender werden besser abgesichert und die Modalitäten von Behandlung, Krankengeld und Lohnfortzahlung, etc. umfassend geregelt. Unverändert bleibt es beim Grundsatz, dass derjenige ein Spenderorgan bekommen soll, der es am dringendsten braucht, um weiterleben zu können. Das «Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes» (TPG) setzt die EU-rechtlichen Vorgaben um und tritt zum 01.08.2012 in Kraft.
(Quelle: Beck aktuell)